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Webanwendungen automatisch skalieren – Der “Höhle der Löwen” Effekt

Demnächst läuft im Fernsehen wieder die Startup Sendung “Die Höhle der Löwen”. Uns ist schon ein paar Mal aufgefallen, dass die Webseiten der Startup Unternehmen auf den temporären Ansturm während einer Show und in den Tagen danach nicht vorbereitet sind. Aber das muss nicht so sein. Der “Höhle der Löwen” Effekt lässt sich vermeiden, indem man auf die Technologien in Microsoft Azure setzt.

Wenn bei Kundengesprächen das Thema automatische Skalierungsmöglichkeiten aufkommt, dann nutze ich sehr gerne das Beispiel der Fernsehsendung “Die Höhle der Löwen”. Hier präsentieren sich meist kleinere Startup Unternehmen, die für ihr Produkt, oder ihre Idee Risikokapitalgeber suchen. Größtenteils ist es so, dass die Webseiten der Unternehmen dem Ansturm während und nach so einer Sendung nicht standhalten und teils gar nicht mehr auf Anfragen reagieren. Hier wäre es doch schön, wenn die Seiten weiterhin ähnlich performant arbeiten würden, wie sie es im Alltag bisher getan haben. Hierfür hat Microsoft Azure eine Antwort. Die Lösung heißt automatisches Skalieren.

vertikale und horizontale Skalierung

 

Automatische Skalierung – kosteneffizient und flexibel

Im Prinzip gibt es immer drei Möglichkeiten erhöhten Dienstanfragen Herr zu werden.

  1. Vertikal skalieren – Bei einem zu erwartenden Ansturm zieht man die Anwendung auf schnellere Hardware um. Hierdurch können mehr Anfragen bearbeitet werden, bis die Lastgrenze auch hierfür erreicht wird.
  2. Horizontal skalieren – Man erhöht die Anzahl der Server auf denen die Dienste zur Verfügung gestellt werden. Hierdurch entlastet man die einzelnen Maschinen und verteilt die Last auf mehrere Beteiligte.
  3. Man kombiniert Punkt 1 und 2.

Klassisch war es bisher so, dass Webseiten bei erhöhten Anfragen irgendwann auf schnellere Hardware umgezogen wurden. Schnell stellt sich die Frage, warum man eine Maschine bezahlen soll, die einen Großteil seiner Zeit im Leerlauf läuft, nur damit sie Lastspitzen abfangen kann. Muss man damit leben, dass sie zu Spitzenzeiten langsam, oder gar nicht antwortet, dafür aber günstiger ist? Die Antwort lautet Nein.

Heutzutage kann man die Spitzen dadurch abfangen, dass man automatisiert weitere Instanzen aktiviert, sobald eine gewisse Auslastung vorhanden ist. Fällt die Last wieder ab, dann werden die überzähligen Instanzen wieder ausgeschaltet. Auf diese Weise werden die Peaks geglättet und wenn die Auslastung zurückgeht, dann müssen Sie nicht für den Leerlauf bezahlen und betreiben Ihre Maschinen immer nach dem nötigen Minimalprinzip.

Die Kosten im Griff – Pay as you go

In Microsoft Azure bezahlen Sie immer nur das, was Sie tatsächlich nutzen (Pay as you go). So wird so ein flexibles Modell, das sonst nur großen Unternehmen vorbehalten ist, auch für kleinere interessant. Dank minutengenauer Abrechnung haben Sie die Kosten im Griff und können dennoch Ihre Inhalte ausliefern. Lassen Sie sich nicht von den Löwen unterkriegen!

Wenn Sie Fragen zur Bereitstellung von automatisch skalierbaren Diensten haben, oder wir Ihnen bei der Umsetzung unter die Arme greifen sollen, dann melden Sie sich bei uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter, auch wenn Sie nicht in der Fernsehsendung auftreten.

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